Stellenausschreibung für die Schwangerschaftsberatung für Geflüchtete und ihre Familien in Altona

Die Beratungsstelle für Frauen, Familien und Schwangere des SkF e.V. Hamburg-Altona hält Angebote im Bereich Schwangerschaftsberatung gemäß § 2 SchKG und Frühe Hilfen vor. Frauen und Familien unabhängig von Nationalität und Religion werden zu allen Fragen rund um Schwangerschaft und Geburt beraten und unterstützt.

Für unser Angebot

SICHER ANKOMMEN

Schwangerschaftsberatung für Geflüchtete und ihre Familien in Altona suchen wir

zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine SozialpädagogIn/SozialarbeiterIn für 19,5 Wochenstunden.

Das Angebot besteht seit 2015 und ist kontinuierlich weiterentwickelt worden. Die ausgeschriebene Stelle wird aus Mitteln des Bezirksamtes Altona finanziert und besteht aus zwei Teil-Angeboten, die inhaltlich im Rahmen der Frühen Hilfen verzahnt sind. Die Stelle ist zunächst befristet bis zum 31.12.2018. Vorbehaltlich einer weiteren Förderung planen wir eine Fortführung der Stelle in 2019.

Ihre Aufgaben:

  • Beratung und Begleitung von geflüchteten Schwangeren und Familien mit Kindern von 0-3 Jahren
  • Außensprechstunden in Erstaufnahmeeinrichtungen, Wohnunterkünften und eigenem Wohnraum
  • Aufsuchende Beratung und Einzelfallbetreuung
  • Netzwerkarbeit und Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen
  • Allgemeine Verwaltungstätigkeiten/Korrespondenz
  • Dokumentation/Statistik

Ihr Profil:

  • Methodische Beratungskompetenz
  • Eigenverantwortliches strukturiertes Arbeiten
  • Hohe soziale Kompetenz, Flexibilität und Kontaktfähigkeit
  • Umfassende Fachkenntnisse aller für das Arbeitsgebiet relevanten Rechtsnormen (§ 2 SchKG, SGB II/XII, AsylBlG, Kinderschutz)
  • Vertraut mit sozialräumlichen Angeboten
  • Gute MS-Office-Kenntnisse
  • Fachhochschul- bzw. Bachelorabschluss über die Staatliche Anerkennung als SozialarbeiterIn oder SozialpädagogIn oder vergleichbarer Abschluss

Wir suchen eine Kollegin mit Berufserfahrung für eine abwechslungsreiche Tätigkeit und gern mit Migrationshintergrund und Mehrsprachigkeit. Erfahrungen in der interkulturellen Arbeit sind uns wichtig. Kirchenzugehörigkeit ist wünschenswert.

Wir bieten Einbindung in ein erfahrenes Team sowie regelmäßige Fortbildung und Supervision. Vergütung erfolgt nach AVR des Caritasverbandes mit kirchlicher Zusatzversorgung.

Ihre aussagefähige Bewerbung senden Sie bitte an den SkF e.V. Hamburg-Altona, z.Hd. Frau Maihofer, gern per Email an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. oder Schomburgstraße 120, 22767 Hamburg
Hamburg, den 01.08.2018

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21.06.2018 - Im Mittelpunkt der Reproduktionsmedizin muss das Kindeswohl stehen

Pressemitteilung

21.06.2018

Im Mittelpunkt der Reproduktionsmedizin muss das Kindeswohl stehen

Dortmund/Bergisch Gladbach, 21.06.2018. Schwerpunktthema am letzten Tag der Delegiertenversammlung 2018 des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) in Bergisch Gladbach war das Thema „Reproduktionsmedizin“. Der Frauenfachverband ist u. a. Träger von Schwangerschaftsberatungsstellen und Adoptions- und Pflegekinderdiensten. In diesen, wie in anderen sozialen Diensten, ist der SkF mit Fragen und Sorgen von werdenden Eltern und Paaren mit Kinderwunsch befasst. Gastrednerin war Frau Prof. Dr. Bobbert, Direktorin des Moraltheologischen Instituts der katholischen Fakultät der Universität Münster. In ihrem Vortrag referierte sie zu den aktuellen Fragen der Reproduktionsmedizin und plädierte für eine standardmäßige psycho-soziale Beratung für Paare mit dem Wunsch nach Kindern. Der Forderung von Prof. Bobbert nach einer verantworteten Elternschaft mit Priorität des Kindeswohls schließt sich der SkF voll an. „Gesellschaftliche grundsätzliche Diskussionen zu den Möglichkeiten und Folgen der Reproduktionsmedizin finden kaum statt, während die medizinische Entwicklung rasant verläuft und zu neuen Realitäten führt“, bemängelt SkF Bundesvorsitzende Dr. Anke Klaus. Der Frauenwohlfahrtsverband hält eine Intensivierung der gesellschaftlichen Diskussion für erforderlich und will mit seiner Positionierung, die das Kindeswohl in den Mittelpunkt stellt, zu einem breiten ethischen Diskurs beitragen. Mit einer großen Mehrheit wurde ein Positionspapier „für einen ethischen Diskurs zu den Herausforderungen der Reproduktionsmedizin“ von den 130 Delegierten beschlossen.

Auf der Delegiertenversammlung treffen sich Vertreterinnen und Vertreter der bundesweit rund 140 SkF Ortsvereine, um über aktuelle und zukünftige Herausforderungen in den sozialen Fachdiensten und Einrichtungen zu beraten und Entscheidungen zu treffen.

Der SkF unterstützt mit rund 10.000 Mitgliedern und 9.000 Ehrenamtlichen sowie 6.500 beruflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in bundesweit 143 Ortsvereinen Frauen, Kinder, Jugendliche und Familien, die in ihrer aktuellen Lebenssituation auf Beratung oder Hilfe angewiesen sind. Sein Angebot umfasst u. a. 120 Schwangerschaftsberatungsstellen, 91 Betreuungsvereine, 38 Frauenhäuser, 36 Kindertageseinrichtungen, 34 Mutter-Kind-Einrichtungen, 31 Dienste der Kindertagespflege sowie 22 Adoptions- und 35 Pflegekinderdienste. Der SkF ist Mitglied im Deutschen Caritasverband.

Nadine Mersch, Stabsstelle Sozialpolitik und Öffentlichkeitsarbeit
Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein e.V.
Agnes-Neuhaus-Str. 5, 44135 Dortmund

Tel. 0231 557026-25
Fax 0231 557026-60
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20.06.2018 - Wohnungsnot muss effektiver bekämpft werden

Pressemitteilung

20.06.2018

Wohnungsnot muss effektiver bekämpft werden

Dortmund/Bergisch Gladbach, 20.06.2018. Die Delegiertenversammlung 2018 des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) begann gestern in Bergisch Gladbach. Über 130 Delegierte aus den bundesweit rund 140 Ortsvereinen diskutieren drei Tage über die inhaltliche und organisatorische Ausrichtung des Vereins. Schwerpunkt des ersten Tages war das Thema Wohnungsnot/ Wohnungslosigkeit. „Frauen und ihre Familien trifft drohende Wohnungslosigkeit bzw. das Problem des mangelnden bezahlbaren Wohnraums anders als Männer. Der SkF als Frauenwohlfahrtsverband greift diese Problematik auf und setzt sich für die Verbesserung der Situation ein“, so SkF Bundesvorsitzende Dr. Anke Klaus. In den SkF Ortsvereinen gibt es viele Projekte, die wohnungslosen und wohnungssuchenden Frauen und ihren Familien helfen. Exemplarisch wurden einige Projekte vorgestellt. Ulrich Müller, Geschäftsführer des KSD Katholischer Siedlungsdienst e.V., diskutierte mit den Delegierten, welche Maßnahmen durch kirchliche Organisationen angegangen werden. Staat, Kirche sowie Bau- und Immobilienwirtschaft sollen aus Sicht des SkF offensiv motiviert werden, sich für bezahlbare Wohnräume einzusetzen und sich endlich dieses drängenden Problems anzunehmen: „Die Zahl der Wohnungslosen und derer, die von Wohnungslosigkeit bedroht sind, steigt ständig. Es kann nicht sein, dass in einem Land wie Deutschland gerade für Frauen, ihre Kinder und Familien bezahlbarer Wohnraum Mangelware ist“, betont SkF Bundesvorsitzende Dr. Anke Klaus, „dieser gesellschaftliche Missstand muss umgehend behoben werden.“

Der SkF unterstützt mit rund 10.000 Mitgliedern und 9.000 Ehrenamtlichen sowie 6.500 beruflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in bundesweit 143 Ortsvereinen Frauen, Kinder, Jugendliche und Familien, die in ihrer aktuellen Lebenssituation auf Beratung oder Hilfe angewiesen sind. Sein Angebot umfasst u. a. 120 Schwangerschaftsberatungsstellen, 91 Betreuungsvereine, 38 Frauenhäuser, 36 Kindertageseinrichtungen, 34 Mutter-Kind-Einrichtungen, 31 Dienste der Kindertagespflege sowie 22 Adoptions- und 35 Pflegekinderdienste. Der SkF ist Mitglied im Deutschen Caritasverband.

Nadine Mersch, Stabsstelle Sozialpolitik und Öffentlichkeitsarbeit
Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein e.V.
Agnes-Neuhaus-Str. 5, 44135 Dortmund

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14.04.2018 - Woche für das Leben - Klares Nein zum sogenannten Bluttest

Pressemitteilung

14.04.2018

Woche für das Leben
Klares Nein zum sogenannten Bluttest

Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF), die Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e.V. (CBP) und der Deutsche Caritasverband (DCV) kritisieren anlässlich der diesjährigen Woche für das Leben die geplante Ausweitung der kassenärztlichen Leistungen in der Schwangerschaftsvorsorge auf den sogenannten Bluttest.

Berlin/Dortmund, 14.04.2018. Die Schwangerschaftsvorsorge hat sich rasant weiter entwickelt. Immer mehr Risiken für Mutter und Kind können frühzeitig entdeckt und vermieden werden. Diese grundsätzlich gute Entwicklung zeigt gleichzeitig auch negative Auswirkungen. So führt die Möglichkeit, geschädigte Chromosomen zu identifizieren, heute bereits in vielen Fällen dazu, dass bei einem Hinweis auf ein Down-Syndrom-Risiko des Kindes die Schwangerschaft abgebrochen wird.

Der Wunsch von Eltern nach einem gesunden Kind ist verständlich. Dieser Wunsch kann jedoch nicht der alleinige Bewertungsmaßstab der Entscheidung für oder gegen die Fortführung einer Schwangerschaft sein. In kritischen Situationen gilt es, betroffene Frauen und Männer zu begleiten, zu beraten und über das Leben mit einem Kind mit Down-Syndrom zu informieren. Eine lebensbejahende Gesellschaft zeigt sich gerade im Umgang mit den individuellen Fähigkeiten, Unzulänglichkeiten und Einschränkungen ihrer Mitglieder.

Die Aufnahme des Bluttests in die kassenärztlichen Leistungen ist jedoch als Hinweis darauf zu verstehen, dass Menschen mit Behinderungen in unserer Gesellschaft zunehmend nicht mehr erwünscht sind. Die Erfahrungen der katholischen Schwangerschaftsberatung zeigen deutlich, dass der Druck auf Eltern wächst, nach Möglichkeit Erkrankungen oder Auffälligkeiten des ungeborenen Kindes frühzeitig aufzudecken und gegebenenfalls dafür zu sorgen, dass dieses Kind nicht geboren wird.

„Wenn sich der Wert eines Menschen danach bemisst, ob er nach gängigen Vorstellungen gesund ist, dann führt dies dazu, Menschen in lebenswert und nicht lebenswert einzuteilen. Diese Entwicklung gilt es zu verhindern“, betont Caritas-Präsident Peter Neher. Denn sonst wächst die Gefahr, dass das, was für den ungeborenen Menschen gilt, auch schnell zum Maßstab für jeden Menschen werden kann.

„Wir wollen in einer Welt leben, in der der Grundkonsens weiter besteht, dass jedes Leben mit der gleichen Würde ausgestattet ist“, macht Anke Klaus, Bundesvorsitzende des SkF, deutlich. „Behinderung droht als Lebensäußerung unter Generalverdacht gestellt zu werden. Das gilt es zu verhindern“, so Johannes Magin, CBP Vorsitzender.

CBP, DCV und SkF setzen sich entschieden für das Recht jedes Menschen auf Leben ein, unabhängig von seinen Fähigkeiten oder Einschränkungen. Die Verbände lehnen die Ausweitung der kassenärztlichen Regeluntersuchung auf den sogenannten Bluttest ab.

Mit Fragen rund um das Thema Schwangerschaft und Pränataldiagnostik beschäftigt sich in diesem Jahr die von evangelischer und katholischer Kirche gemeinsam getragene Woche für das Leben unter der Überschrift „Kinderwunsch - Wunschkind – Unser Kind". Zahlreiche Schwangerschaftsberatungsstellen in Trägerschaft von Caritas und Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) sowie Einrichtungen des CBP bieten in der Woche für das Leben Veranstaltungen an.

Mit der von der Deutschen Bischofskonferenz und dem Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland gemeinsam getragenen Aktion Woche für das Leben leisten die Kirchen seit mehr als 20 Jahren einen wichtigen Beitrag zur Bewusstseinsbildung für den Wert und die Würde des menschlichen Lebens. Nähere Informationen und Materialien zur diesjährigen Aktionswoche vom 14.4.-21.4.2018 erhalten Sie unter: www.woche-fuer-das-leben.de

14.03.2018 - Neue Bundesregierung muss Frauenrechte stärken

Pressemitteilung

14.03.2018

Neue Bundesregierung muss Frauenrechte stärken

Dortmund, 14.03.2018. „Gleichstellung von Frauen und Männern ist eine Frage der Gerechtigkeit. Sie ist Voraussetzung und Motor für nachhaltige Entwicklung und die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft, national und international“, so steht es im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und der SPD, der Grundlage der Regierungsarbeit ist. Gestern wurde Angela Merkel als Bundeskanzlerin wiedergewählt und die Mitglieder der Bundesregierung vereidigt. Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) gratuliert Angela Merkel zu ihrer Wiederwahl und fordert sie auf, gemeinsam mit der Bundesregierung weiter für die Gleichstellung der Geschlechter einzutreten.

Obwohl mit Angela Merkel seit fast 13 Jahren eine Frau Deutschland regiert, ist die Gleichstellung von Frauen und Männern immer noch nicht verwirklicht. Noch immer erhalten Frauen für die gleiche Arbeit weniger Lohn als Männer. Dies und die Tatsache, dass Frauen oft in schlechtbezahlten sozialen Berufen arbeiten und für Sorge- und Pflegearbeit ihre Berufstätigkeit häufiger als Männer unterbrechen, sorgt dafür, dass Frauen für ihre Alterssicherung weniger ansparen können und im Alter häufiger als Männer von Armut bedroht sind.

Die herrschenden strukturellen Bedingungen in Deutschland erschweren Frauen, ihre beruflichen Perspektiven zu realisieren. Frauen und Männer sehen oft nicht die Möglichkeit, die Zeit für den Beruf so aufzuteilen, wie es ihren Vorstellungen eines partnerschaftlichen Miteinanders in der Familie entspricht. Daher fordert die Bundesvorsitzende des SkF, Dr. Anke Klaus: „Die Erwerbs- und Sorgearbeit muss weiter neu gestaltet werden, um Frauen und Männern gleiche Chancen zur Verwirklichung ihrer Lebensvorstellungen zu bieten.“

Der SkF unterstützt mit rund 10.000 Mitgliedern und 9.000 Ehrenamtlichen sowie 6.500 beruflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in bundesweit 143 Ortsvereinen Frauen, Kinder, Jugendliche und Familien, die in ihrer aktuellen Lebenssituation auf Beratung oder Hilfe angewiesen sind. Sein Angebot umfasst u. a. 120 Schwangerschaftsberatungsstellen, 91 Betreuungsvereine, 38 Frauenhäuser, 36 Kindertageseinrichtungen, 34 Mutter-Kind-Einrichtungen, 31 Dienste der Kindertagespflege sowie 22 Adoptions- und 35 Pflegekinderdienste. Der SkF ist Mitglied im Deutschen Caritasverband.

Nadine Mersch, Stabsstelle Sozialpolitik und Öffentlichkeitsarbeit
Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein e.V.
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07.03.2018 - Bessere Löhne in Pflege- und Sozialberufen

Pressemitteilung

07.03.2018

Bessere Löhne in Pflege- und Sozialberufen

Dortmund, 07.03.2018. Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März fordert der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) die neue Bundesregierung auf, ernsthaft für eine bessere Bezahlung in den Pflege- und Sozialberufen einzutreten.

In der Alten- und Krankenpflege sowie in den Sozial- und Erziehungsberufen arbeiten überproportional viele Frauen. Sie übernehmen mit hoher Qualifikation, großem Engagement und viel persönlichem Einsatz Aufgaben, die für einzelne Menschen und unsere gesamte Gesellschaft unerlässlich sind. Leider gelten diese Berufe als nicht besonders wertgeschätzt, auch weil sie nicht angemessen vergütet werden. CDU/CSU und SPD haben im Koalitionsvertrag eine bessere Bezahlung dieser Berufsgruppen vereinbart.

Der SkF fordert die neu entstehende Bundesregierung auf, dieses Vorhaben zügig umzusetzen. Die bessere Bezahlung der wichtigen Pflege- und Sozialberufe ist ein entscheidender Schritt zu mehr Anerkennung und zur Steigerung der Attraktivität der Berufe. Zudem ist diese Maßnahme unerlässlich zur Schließung der Lohnlücke zwischen Frauen und Männern, zwischen technischen Berufen und sozialer Arbeit. „Frauen und Männer, die unsere Kranken pflegen, unsere Alten auf dem letzten Lebensweg begleiten, unsere Kinder betreuen und beim Start ins Leben unterstützen dürfen nicht mit schlechten Löhnen, die zu eigenständigem Lebensunterhalt oder einer auskömmlichen Rente oft nicht reichen, bestraft werden“, untermauerte SkF Bundesvorsitzende Dr. Anke Klaus ihre Forderung.

Der SkF unterstützt mit rund 10.000 Mitgliedern und 9.000 Ehrenamtlichen sowie 6.500 beruflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in bundesweit 143 Ortsvereinen Frauen, Kinder, Jugendliche und Familien, die in ihrer aktuellen Lebenssituation auf Beratung oder Hilfe angewiesen sind. Sein Angebot umfasst u. a. 120 Schwangerschaftsberatungsstellen, 91 Betreuungsvereine, 38 Frauenhäuser, 36 Kindertageseinrichtungen, 34 Mutter-Kind-Einrichtungen, 31 Dienste der Kindertagespflege sowie 22 Adoptions- und 35 Pflegekinderdienste. Der SkF ist Mitglied im Deutschen Caritasverband.

Nadine Mersch, Stabsstelle Sozialpolitik und Öffentlichkeitsarbeit
Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein e.V.
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15.12.2017 - Udo Lindenberg und das Bonifatiuswerk spenden 24.000 Euro an das Wohnhaus Johanna

Panikrocker Udo Lindenberg und das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken spenden 24.000 Euro an das Frauenwohnhaus „Johanna“ in Hamburg. Das Wohnhaus ist ein Ort, an dem Frauen Zuflucht finden, die psychisch und physisch Gewalt erfahren haben. Die Spendensumme ist der Erlös aus der Kunstausstellung "Udos 10 Gebote", die das Bonifatiuswerk während des Paderborner Liborifestes im Juli 2017 in der Gaukirche in Paderborn gezeigt hatte.

Das Bonifatiuswerk als Organisator der eintrittsfreien Ausstellung hatte die Besucher, gemeinsam mit Udo Lindenberg, um eine Spende für das Wohnhaus "Johanna" gebeten. An nur neun Tagen kamen 47.000 Besucher in die Ausstellung. Zudem wurden limitierte Sonderdrucke zweier Ausstellungsbilder, Bildbände und eine limitierte Sonderbriefmarke in einer Auflage von 3.000 Briefmarken angeboten.

Udo Lindenberg und Monsignore Austen bedanken sich bei den Spendern

"Ich freue mich gigantisch, dass die Ausstellung in Paderborn so toll gelaufen ist und dass so viele Besucher eine Spende gegeben haben. Danke an alle, die dazu beigetragen haben, dass wir großartige 24.000 Euro zusammenbekommen haben", sagte Udo Lindenberg.

Die Ausstellung Udo's 10 Gebote in der Gaukirche 2017. Foto: Patrick Kleibold"Im Wohnhaus Johanna erfahren Frauen gelebte christliche Nächstenliebe. Nach schwierigen Ereignissen, Brüchen oder psychischen Erkrankungen können sie nur durch Solidarität und kompetente Begleitung, Perspektiven für neue Schritte in ihrem Leben finden. Wir danken allen Unterstützern für ihre Großherzigkeit und wünschen den Frauen Ermutigung aus der Botschaft des Weihnachtsfestes, die sie auch im neuen Jahr stärken kann", sagte der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, Monsignore Georg Austen.

Das Wohnhaus "Johanna" in Hamburg wird vom Sozialdienst katholischer Frauen in Hamburg betrieben. (pk)

Originalmeldung hier.

Fotos von Patrick Kleibold

JOHANNA - Wohngruppenbereich erhält Spende

We can do it!– die Spendenintiative von Catherine Nail Collection GmbH spendet 2000 € für JOHANNA –Wohngruppenbereich für ein neues Sofa für eine der neuen Wohngruppen.

Die Bewohnerinnen und Mitarbeiterinnen freuen sich sehr über das Weihnachtsgeschenk.

 

Stellenausschreibung für die Sozialberatung

Die Beratungsstelle für Frauen, Familien und Schwangere des SkF e.V. Hamburg-Altona hält Angebote im Bereich Schwangerschaftsberatung gemäß § 2 SchKG und Frühe Hilfen vor. Schwangere Frauen und Familien mit Kindern von 0-3 Jahren, unabhängig von Nationalität und Religion, werden zu allen Fragen rund um Schwangerschaft und Geburt beraten und unterstützt.

Wir suchen für die Sozialberatung zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine SozialpädagogIn/SozialarbeiterIn für 20 Wochenstunden.

Die ausgeschriebene Stelle ist befristet bis zum 31.12.2018. Die Sozialberatung ist eine Erweiterung der Schwangerschaftsberatung und eng verzahnt mit den bestehenden Angeboten der Beratungsstelle für Frauen, Familien und Schwangere und des SkF e.V. Hamburg-Altona. Vorbehaltlich einer weiteren Förderung planen wir eine Fortführung der Stelle.

Ihre Aufgaben:

  • Aufklärung über bestehende Rechtsansprüche in Zusammenhang mit Schwangerschaft und Geburt

  • Beratung zu arbeitsrechtlichen Fragen in der Schwangerschaft und Elternzeit (Mutterschutz, Beschäftigungsverbot, Auszubildende und Studierende)

  • Beratung über finanzielle Hilfen für Familien (Mutterschaftsgeld, Elterngeld, Kindergeld, Wohngeld, auch Arbeitslosengeld I und II, Sozialhilfe)

  • Unterstützung beim Ausfüllen von Formularen und Anträgen und beim Verstehen von Bescheiden

  • Netzwerkarbeit mit anderen Einrichtungen

  • enge Zusammenarbeit mit den Kolleginnen der Schwangerschaftsberatung

  • Allgemeine Verwaltungstätigkeiten/Korrespondenz sowie Dokumentation/Statistik

Ihr Profil:

  • Methodische Beratungskompetenz

  • Eigenverantwortliches strukturiertes Arbeiten

  • Hohe soziale Kompetenz, Flexibilität und Kontaktfähigkeit

  • Umfassende Fachkenntnisse aller für das Arbeitsgebiet relevanten Rechtsnormen (§ 2 SchKG, SGB II/XII, AsylBlG, Kinderschutz)

  • Vertraut mit den Hamburger Behördenstrukturen

  • Gute MS-Office-Kenntnisse

  • Fachhochschul- bzw. Bachelorabschluss über die Staatliche Anerkennung als SozialarbeiterIn oder SozialpädagogIn oder vergleichbarer Abschluss

Wir suchen eine Kollegin (mit Berufserfahrung) für eine abwechslungsreiche Tätigkeit und gern mit Migrationshintergrund und Mehrsprachigkeit.

Wir bieten Einbindung in ein erfahrenes Team sowie regelmäßige Fortbildung und Supervision. Vergütung erfolgt nach AVR des Caritasverbandes mit kirchlicher Zusatzversorgung.

Ihre aussagefähige Bewerbung senden Sie bitte an den SkF e.V. Hamburg-Altona, z.Hd. Frau Maihofer, gern per Email an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. oder Schomburgstraße 120, 22767 Hamburg

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23.11.2017 - Von Gewalt betroffene Frauen brauchen ein sicheres Zuhause

Pressemitteilung

23.11.2017

Von Gewalt betroffene Frauen brauchen ein sicheres Zuhause

Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) weist anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen auf die massiven Auswirkungen des Wohnungsmangels für Gewaltopfer hin und fordert, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen sowie einen Rechtsanspruch zum Schutz vor Gewalt endlich einzuführen.

Dortmund, 23.11.2017. Jährlich suchen 15.000 bis 17.000 Frauen, oft mit ihren Kindern, Zuflucht im Frauenhaus. Sie verlassen ihre Wohnung und die von häuslicher Gewalt geprägte Situation, um neue Perspektiven für ein gewaltfreies Leben zu entwickeln. Seit Jahren fehlen Plätze in Frauenhäusern, so dass immer wieder Frauen nicht aufgenommen werden können. Zunehmend ist es für Frauen, die Zuflucht gefunden haben, schwierig, anschließend eine geeignete Wohnung zu finden. Kleinwohnungen oder Wohnungen, die für Kinder geeignet sind, fehlen oder sind für die Frauen nicht bezahlbar. Ein sicheres, neues Zuhause ist aber die notwendige Grundvoraussetzung für ein Leben ohne Gewalt. Dieser Umstand verschärft den Platzmangel im Frauenhaus. Noch mehr Frauen müssen abgewiesen werden, wenn andere das Frauenhaus nicht verlassen können, weil sie keine Bleibe haben. Immer wieder suchen Frauen dann eine Wohnmöglichkeit bei Freunden und Bekannten, was oft in neue Abhängigkeiten oder sogar in die Wohnungslosigkeit führt. Es ist nicht hinnehmbar, dass Frauen, die sich nach langem Ringen aus der Gewaltbeziehung gelöst haben, Gefahr laufen, anschließend wohnungslos zu werden.

Der SkF fordert Bund, Länder und Kommunen auf, für den Ausbau von gefördertem und bezahlbarem Wohnraum Sorge zu tragen. Zudem bekräftigt der Frauenwohlfahrtsverband seine seit Jahren gestellte Forderung, endlich einen Rechtsanspruch zum Schutz vor Gewalt für jede Frau einzuführen und flächendeckend leicht zugängliche Schutzunterkünfte in ausreichender Zahl zu gewährleisten.

Der SkF unterstützt mit rund 10.000 Mitgliedern und 9.000 Ehrenamtlichen sowie 6.500 beruflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in bundesweit 143 Ortsvereinen Frauen, Kinder, Jugendliche und Familien, die in ihrer aktuellen Lebenssituation auf Beratung oder Hilfe angewiesen sind. Sein Angebot umfasst u. a. 120 Schwangerschaftsberatungsstellen, 91 Betreuungsvereine, 38 Frauenhäuser, 36 Kindertageseinrichtungen, 34 Mutter-Kind-Einrichtungen, 31 Dienste der Kindertagespflege sowie 22 Adoptions- und 35 Pflegekinderdienste. Der SkF ist Mitglied im Deutschen Caritasverband.

Nadine Mersch, Stabsstelle Sozialpolitik und Öffentlichkeitsarbeit
Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein e.V.
Agnes-Neuhaus-Str. 5, 44135 Dortmund

Tel. 0231 557026-25
Fax 0231 557026-60
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