Leitbild des Sozialdienst Katholischer Frauen (SkF) e.V. Hamburg-Altona

Frauen helfen Frauen, Kindern, Männern und Familien in Not!

Seit der Gründung unseres Ortsvereins in Hamburg-Altona 1924 stehen Not- und Konfliktsituationen von Frauen, Kindern und ihren Familien im Fokus unseres Handelns.

Damit stehen wir in der Tradition von Agnes Neuhaus, die mit der Gründung des ersten Ortsvereins in Dortmund 1899 die Hilfe von Frauen für Frauen in die Tat umsetzte. Seit damals ist auf allen Ebenen des Vereins ehrenamtliche Arbeit fest verankert.

Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) e.V. Hamburg-Altona ist ein Frauen- und Fachverband der sozialen Arbeit. Der SkF steht für Christliche Werte, Anwaltschaft für Frauen, Professionalität, Wertschätzende Zusammenarbeit, Kooperation und Vernetzung, Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen sowie Transparenz.

Christliche Werte
Auf der Grundlage unseres christlichen Weltbildes achten wir die unantastbare Würde aller Menschen. Wir begegnen ihnen mit Respekt und Nächstenliebe und nehmen sie in ihrer Ganzheit wahr. In diesem Sinne beraten, begleiten und unterstützen wir unabhängig von religiöser Zugehörigkeit, Nationalität, Geschlecht, sexueller Orientierung und Alter. Unser Ziel ist es, Rat- und Hilfesuchende zu stärken für ein eigenverantwortliches, selbstständiges Leben in der Gesellschaft.

Anwaltschaft für Frauen
Es gibt Not- und Konfliktsituationen, die Frauen in besonderer Weise treffen und in denen Frauen Frauen wirksam helfen können. Deshalb richtet sich unser Angebot vorrangig an Mädchen und Frauen. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, frauenspezifische Fragestellungen in der Gesellschaft wachzuhalten, zukünftige Entwicklungen zu erkennen und politisch Einfluss zu nehmen. (Alternativ: handeln)

Professionalität
Haupt- und ehrenamtlich Tätige arbeiten professionell und ergänzen sich in ihren je eigenen Qualitäten, Kompetenzen und Rollen. Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten sind definiert. Fachspezifische Kenntnisse und relevante Zusatzqualifikationen sind Voraussetzung für die Arbeit der hauptamtlich Tätigen. Die Arbeit mit den KlientInnen und ihren Angehörigen ist ausgerichtet an ihrer Lebenswirklichkeit, ressourcenorientiert und leistet Hilfe zur Selbsthilfe.

Wertschätzende Zusammenarbeit
Wir arbeiten qualifiziert sowohl im beruflichen, fachspezifischen Kontext wie auch im ehrenamtlichen Engagement. Unser Miteinander beruht auf Respekt und Wertschätzung. Konfliktsituationen werden gemeinsam und in gegenseitiger Achtung gelöst. Für die effektive Bewältigung der gemeinsamen Aufgabe achten wir auf kontinuierliche Kommunikation. Sie ist geprägt von offener Information und einer Kultur des voneinander Lernens. Konfliktsituationen werden gemeinsam und in gegenseitiger Achtung gelöst.

Kooperation und Vernetzung
Wir kooperieren mit Initiativen, Organisationen und Verbänden, mit denen wir gemeinsam Ziele verwirklichen können. Dadurch erreichen wir die bestmögliche Unterstützung für unsere KlientInnen. Vertrauen und Transparenz bilden die Basis unserer Zusammenarbeit. Auf diesem Fundament führen wir Verhandlungen und werben um Mittel.

Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen
Gesellschaftlicher Wandel, wie beispielsweise die Zunahme von Armut, psychischen Erkrankungen und sozialer Isolation, schafft komplexer werdende Realitäten sowie veränderte oder neue Fragestellungen. Die soziale und kulturelle Vielfalt erfordert Flexibilität und hohe Professionalität. Wir stellen uns diesen Herausforderungen. Für und mit unsern KlientInnen entwickeln wir bedarfsgerechte und flexible Lösungen.

Transparenz
Mit den uns zugewendeten Geldmitteln gehen wir sorgsam und verantwortlich um. Der Finanzmitteleinsatz wird dokumentiert. Er wird gegenüber staatlichen Stellen, den Stiftern und Spendern offengelegt.

Hamburg, im Mai 2015

Das Leitbild als PDF-Download.